Gärtnern mit Christiane, Januar 2016

Ein neues Jahr und neues Gartenglück…

So, nun sind wir ins neue Jahr gerutscht. Zwischen den Jahren hatte ich frei und habe eine kleine Fototour durch meinen Garten gemacht. Schnee haben wir Anfang Januar immer noch nicht, aber so mancher leichte Nachtfrost zeichnet doch schöne Bilder im Garten. Nachdem die Gartenarbeit im Januar selbst bei mir noch nicht so wirklich angefangen hat, möchte ich einfach Lust auf das neue Gartenjahr mit ein paar Fotos machen. 

 

Arbeiten für die Tiere in meinem Garten 

So ganz ohne Einsatz geht es bei mir nicht einmal im Januar ab. Nachdem es bisher noch sehr mild war, habe ich mich nun an meinen freien Tagen auf eventuell kommende, kältere Tage vorbereitet. In meinem „Miniteich“ sind zwar keine Fische, wohl aber überwinternde Frösche. Seit ich meinen Eisfreihalter in den Teich lege, überstehen die Frösche selbst starke Fröste sehr gut. Er ist aus Styropor und kann im Rand mit Sand oder Steinen befüllt werden. Dadurch sinkt er etwas ein und lässt ein „Luftloch“ in der Mitte, das nicht zufriert. Dadurch können Faulgase aus dem Wasser aufsteigen und entweichen. Ansonsten würden die Tiere im Teich regelrecht ersticken.

Eisfreihalter – Lebensretter für Teichbewohner

 

Den Winter nütze ich auch dazu, Material für mein Insektenhotel zu sammeln. Da habe ich noch einiges zu tun. Das große Bienenhotel ist neu gebaut und hat noch sehr viel Platz, der befüllt werden kann.

Mein neues Insektenhotel wartet auf neue Mieter

 

Morsches Holz – wichtig für die Natur

Apropos Arbeit – wie man an meinem Totholzhaufen sieht, ist auch der Specht ziemlich am Arbeiten. Totholz ist für die Natur sehr wichtig. Es ernährt viele Holz zersetzende Insekten und diese wiederum zum Beispiel den Specht. Diese Haufen dienen vielen Tieren auch als Unterschlupf. Und wie man sieht, sieht er nicht einmal hässlich aus. 

 

Immergrüne – immer ein schöner Anblick 

Die vom Raureif umränderten Blätter des Ilex sind wunderschön. Auch die Pieris japonica und die abgeblühten Stängel des Sedums machen im Winter durchaus noch etwas her. Stauden ziehen ja ein und haben eine Art Winterruhe. Bei Gehölzen, die wintergrün sind, wie eben Ilex oder Pieris, muss man darauf achten, dass im Winter auch genug Feuchtigkeit zur Verfügung steht. Immergrüne Gehölze erfrieren bei Frost nicht, sondern vertrocknen regelrecht. Also notfalls an frostfreien Tagen immer wieder mal gießen. Heuer ging es bisher noch gut, weil es eher regnet wie schneit. 

Ilex – raue Schönheit im winterlichen Garten

Knospen für das kommende Frühjahr – jetzt schon eine Augenweide

Auch abgeblüht noch schön, Sedum bei Raureif

 

Die nächsten Tage soll es bei uns einen Wintereinbruch haben – mal schauen, wie es wird. Ich studiere auf jeden Fall schon wieder meine Gartenzeitschriften und Bücher, dann bin ich bereit, wenn es wieder so richtig los geht. Winterliche Grüße und bis Februar. 

Eure Christiane

Winterfeste Deko aus Metall – Kerzenschein in dunklen Winternächten